Die Rede von Tod und Ewigkeit, von Auferstehung und Jüngstem Gericht, von Himmel und Hölle ist auf den Kanzeln selten zu hören. Wir überlassen es oft menschlichen Phantasien, z.B. in Hollywood-Filmen, auf menschliche Ängste zu antworten. Dabei haben wir in den Texten der Bibel, in unserer christlichen Tradition, Worte, Bilder, Geschichten der Hoffnung. Verwiesen wird auf nichts Geringeres als ein Ziel der Geschichte, auf letzte Gerechtigkeit, Frieden und Heil, auf ein Leben ohne Versehrungen, auf das Ende des Bösen, auf eine Gemeinschaft, die keine Ambivalenzen enthält und eine Gemeinschaft mit Gott, die tatsächlich von Furcht befreit ist. Davon reden begründet Hoffnung, auch wenn damit zugleich gesagt wird: Wir müssen die Verantwortung für unser gelebtes Leben übernehmen. Wie wir von „den letzten Dingen“ predigen können, drüber reden wir in diesem Seminar.
Leitung:
Dr. Lydia Kossatz
Referentin:
Prof. Dr. Corinna Dahlgrün
Kosten:
Kursgebühr 75 Euro
ÜV 100 Euro (=50%)
Zielgruppe:
Lektor:innen und Prädikant:innen
