Wie lässt sich Gottesdienst feiern, wenn kaum jemand physisch anwesend ist – aber viele zuhören, zuschauen, mitfeiern?
Diese Fortbildung lädt ein, die besondere Situation von Klinikgottesdiensten in den Blick zu nehmen: Gottesdienste für Menschen in Ausnahmesituationen, oft übertragen in Bild und Ton bis in die Krankenzimmer, mit einer sehr heterogenen und zugleich unsichtbaren Gemeinde.
Gemeinsam fragen wir: Welche biblischen und liturgischen Texte tragen in dieser Situation? Welche Formen sind sinnvoll, wenn Nähe anders entstehen muss? Wie sprechen wir Menschen an, die vielleicht allein, krank, erschöpft oder nur kurz eingeschaltet sind?
Und welche besonderen Herausforderungen bringt das technische Setting mit sich?
Neben fachlichen Impulsen bietet die Fortbildung viel Raum für Austausch, eigenes Ausprobieren und gemeinsames Nachdenken – in einem geschützten Rahmen, der ermutigt, Fragen zu stellen und neue Wege zu testen.
Die Fortbildung richtet sich vor allem an Ehrenamtliche im Verkündigungsdienst im Klinikum. Zugleich sind auch Hauptamtliche und andere Berufsgruppen, die an dieser besonderen Weise Gottesdienst zu feiern interessiert sind, herzlich willkommen.
Auch wer Gottesdienste im Altenheim gestaltet, wird viele der Fragen wiedererkennen: zur Zielgruppe, zur Sprache, zur Liturgie unter besonderen Bedingungen. Bringen Sie gerne Ihre Perspektive ein – auch wenn der Schwerpunkt dieser Fortbildung auf Klinikgottesdiensten liegt.
Leitung: Pfarrerin Romina Englert-Rieder, Referentin für Homiletik, Kasualien und Verkündigung im Ehrenamt
Referentin: Lisa Keck, Pfarrerin und Klinikseelsorgerin
Kosten:
Unterkunft und Verpflegung: 150 €
Kurskosten: 75 €
GESAMTKOSTEN 225 €
Zielgruppe: Lektor:innen / Prädikant:innen / Vikar:innen / Hauptamtliche im Verkündigungsdienst
