Geschichten vom Gesundwerden predigen, ohne Menschen mit chronischer Krankheit abzuwerten. Vom Gelähmten erzählen, der sein Bett nimmt und aufstehen kann, ohne die alltäglichen Erfahrungen von Menschen mit Behinderung zu verharmlosen oder zu übergehen. Die Kritik an üblicher Sonntagsrede zum Thema Heil und Heilung ist von Theolog:Innen mit Behinderung schon lange formuliert worden. Der aktuelle Begriff Ableismus fordert uns neu heraus, die Sprache von Gebet und Verkündigung immer wieder auf Diskriminierung zu überprüfen.
Wir gehen vom Proprium des 19. Sonntags nach Trinitatis aus und sammeln erste Gedanken für einen Gottesdienst, der eine Heilungsgeschichte in den Fokus nimmt.
Zielgruppe: Ehrenamtliche und Hauptamtliche im Verkündigungsdienst
Leitung:
Valerie Ebert-Schewe, Gottesdienst-Institut
Kosten:
10,00 €
