Wenn Jerusalem zerstört ist – wo ist dann noch Hoffnung?
Der 10. Sonntag nach Trinitatis erinnert an die Zerstörung Jerusalems. Ein Tag der Trauer, der Erinnerung – und der schwierigen Frage: Wie kann man von Gottes Treue sprechen, wenn die Stadt zerstört und das Heiligtum verloren ist?
Jesaja 27,2–9 überrascht mit einem anderen Bild: Israel als Weinberg, den Gott selbst behütet. Trotz allem, was geschehen ist, gibt Gott sein Volk nicht preis. Aus Verwüstung kann neues Leben wachsen, Schuld kann vergeben werden, Hoffnung kann neu entstehen.
Doch was genau sagt dieser Text? Wie verhält sich seine Hoffnung zur Erinnerung an die Zerstörung Jerusalems? Und was bedeutet es für uns heute, wenn wir diesen Text als christliche Kirche lesen?
Wir laden ein, Jesaja 27,2–9 gemeinsam neu zu entdecken – mit offenen Fragen, genauerem Hinsehen und Lust auf einen Text, der mehr zu erzählen hat, als es auf den ersten Blick scheint.
Referent: Pfarrer Dr. Lars Maskow
Moderation: Thomas Borchers
Pfarrpersonen empfehlen wir herzlich die Predigtimpulse.online.
Anmeldung über die Landeskirche Westfalen hier: https://www.institut-afw.de/jahresprogramm/
Zielgruppe: Ehrenamtliche im Verkündigungsdienst, besonders Prädikant*innen.
